veranstaltungen

Eine gemeinsame Kampagne von Moment mal! und Schlachthof Wiesbaden.

Mit der Kampagne defend democracy! rufen Moment mal! und der Schlachthof Wiesbaden dazu auf, den Protest gegen die rechtsradikalen Angriffe auf die Demokratie weiterzutragen.

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Hier findet Ihr eine Übersicht unserer aktuellen Veranstaltungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Seid dabei und gestaltet die Debatte mit!

Widersetzt euch!

Die extreme Rechte gewinnt an Einfluss – und all jene, die sich um unsere demokratische Zukunft sorgen, stehen vor der Frage: Wo muss Widerspruch, wo Widerstand beginnen? Wie geht wehrhafte Demokratie? Mit den Journalisten Dirk Laabs und Michael Kraske diskutieren wir über Mut, Gegenwehr und unsere eigene Verantwortung: Was können wir der extremen Rechten entgegensetzen? Mit Best-Practice-Beispielen für Schule, Verein, Betrieb und Familie sowie Kommunen und Abgeordnete aller demokratischen Parteien.
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Michael Kraske und Dirk Laabs
25. November 2026
, 19:30 Uhr
Schlachthof Wiesbaden
Mit Michael Kraske und Dirk Laabs

Im autoritären Zangengriff. Europa zwischen Putin und Trump

14. Dezember 2026
, 19:30 Uhr
Schlachthof Wiesbaden
Mit Volker Depkat und Jana Puglierin

Weitere Informationen in Kürze

Vergangene Veranstaltungen

Veranstaltung verpasst? Kein Problem! Hier findet ihr die Videoaufzeichnungen und Dokumentationen der vergangenen Veranstaltungen.

Keine Macht der Ohnmacht

Wie wir Krisen bewältigen und uns gegen Faschismus wehren

Mit Prof. Dr. Matthias Quent
Matthias Quent
Matthias Quent analysiert in seinem 2026 erschienenen Buch das Phänomen der Ohnmacht und geht dabei auf gesellschaftliche Gründe und politische Folgen dieses Gefühls ein. Dabei liefert er nicht nur einen überzeugenden Erklärungsansatz für das Erstarken moderner Demokratiefeinde, sondern zeichnet auch Wege aus der Ohnmacht heraus.

Das "Neutralitätsgebot"

Faire Spielregel oder Waffe gegen demokratische Bildung in Schule und Verein?

Mit Prof. Dr. Friedhelm Hufen
Friedhelm Hufen quadrat
Obwohl „Neutralität“ kein im Grundgesetz enthaltener Begriff ist, hat das sogenannte Neutralitätsgebot in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Karriere hingelegt. Allerdings nicht von alleine: Rechtsextremisten, aber auch konservative Parteien und Medien haben eine Menge dafür getan, um aus einem Gebot der Chancengleichheit im politischen Wettbewerb ein Instrument der aktiven Behinderung demokratischer Bildung auf allen Ebenen zu machen.

Verfassungsfeindlich genug?

Das neue juristische Gutachten zur Verbotsfähigkeit der AfD

Mit Valentina Chiofalo
Valentina Chiofalo
Die „Gesellschaft für Freiheitsrechte“ (GFF) hat sich zur Aufgabe gemacht, ein rechtswissenschaftlich fundiertes Gutachten zur möglichen Verfassungswidrigkeit der AfD zu erstellen. Valentina Chiofalo von der GFF stellt uns die Ergebnisse vor.

Angriffsziel Pride

Queerfeindlichkeit als rechtsextreme Brückenideologie

Mit Ronja Pohl
Ronja Pohl Foto Amadeu Antonio Stiftung
Christopher Street Days stehen für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und gleiche Rechte queerer Menschen. Doch die Sichtbarkeit gerät zunehmend ins Visier rechtsextremer Mobilisierung. Ein Report der Amadeu Antonio Stiftung zählt mindestens 110 gestörte oder angegriffene Veranstaltungen bei 245 CSDs in Deutschland. In etlichen Gegenden Deutschlands fühlen sich CSD-Teilnehmende deswegen nicht mehr durchgehend sicher. Etwa ein Drittel der Teilnehmenden kennt mindestens eine Person, die aus Sicherheitsgründen nicht an CSD-Veranstaltungen teilnimmt.

Mit Gott gegen die Demokratie

Warum der christliche Nationalismus alle angeht

Mit Arnd Henze & Dr. Martin Mencke
Arnd Henze Foto von Annika Graeff
Wie wird Religion zum Brandbeschleuniger politischer Macht? Pete Hegseth, US-Kriegsminister und selbsternannter „Gotteskrieger“, steht für eine Bewegung, die Demokratie und Rechtsstaat als Feindbilder sieht. Mit transatlantischen Netzwerken und autoritären Verbündeten will der christliche Nationalismus die globale Ordnung nach seinem Bild prägen – auch in Europa.

Heute umworben, morgen abgeschoben?

Migrantische Wähler:innen im Fokus der AfD

Mit Dr. Özgür Özvatan
Özgür Özvatan
Die Veranstaltung beleuchtet, wie die AfD gezielt migrantische Wähler:innen mit selektiven, konservativ aufgeladenen Botschaften anspricht, um sie politisch zu instrumentalisieren. Zugleich wird analysiert, welche demokratiegefährdenden Widersprüche und Risiken entstehen, wenn eine rechtsextreme Partei um migrantische Stimmen wirbt, während sie ein völkisch-autoritäres Staatsverständnis vertritt.

Die Ordnung der Stärksten

Der rechtslibertäre Angriff auf die Demokratien

Mit Andreas Kemper
Völkischer Nationalismus versus radikaler Rechtslibertarismus: In der extremen Rechten konkurrieren derzeit zwei ideologische Strömungen. Der rechte Libertarismus wird oft noch verkannt – dabei ist auch sein demokratiegefährdendes Potenzial hochgefährlich. Kern der Ideologie: die reine Herrschaft des Privateigentums, die Verachtung des Staates, die Ablehnung demokratischer Prinzipien.

Rechtsextremer Kulturkampf

Wie die AfD die Machtübernahme plant

Mit Prof. Dr. Eva Walther
Prof. Dr. Eva Walther
Ein internes Strategiepapier der AfD zeigt, was die rechtsextreme Partei plant: Schwarz-Rot spalten, CDU/CSU zu sich herüberziehen, sich die Debatten-Hoheit sichern, die Macht-Übernahme einleiten. Die Zielmarke der Partei für die Regierungsübernahme ist 2029. Um dieses Ziel zu erreichen, führt die AfD einen unerbittlichen Kulturkampf. Durch die strategische Zuspitzung von Debatten zu Alltagsthemen – wie zu Schweinefleisch, Flaschendeckeln oder Männerbild – will die AfD gesellschaftliche Diskurse nach rechts verschieben. Schon jetzt beeinflusst die AfD politische Debatten in diesem Sinne. Das zeigt etwa die Kampagne gegen die angesehene Verfassungsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf, die für das Bundesverfassungsgericht kandidierte. Dabei setzt sich die Rechtsaußen-Partei als Maß alles Konservativen in Szene. Was sich links von ihr bewegt, wird als linksradikaler Irrsinn diffamiert.

Warum Hitler plötzlich links sein soll

Rechtsextreme Umdeutungen von Sprache und Geschichte

Mit Dr. Volker Weiß
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Warum wird der Nationalsozialismus plötzlich als linke Bewegung bezeichnet? Woher kommt die unvermutete DDR-Nostalgie der AfD, einer Partei, die sich selbst dem radikalen Antikommunismus verschrieben hat? Und warum präsentieren sich ausgerechnet militante Nationalisten als die neue Friedensbewegung?

Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert

Mit Jakob Springfeld
Jakob springfeld web foto coco villosa
„Mich wundert, wie überrascht viele Menschen nach wie vor reagieren, wenn sie erfahren, welchen Bedrohungen Menschen mit Migrationsgeschichte, Linke, Alternative oder Queere in der ostdeutschen Provinz ausgesetzt sind. Diese demokratiezersetzenden Bewegungen zu ignorieren ist gefährlich, da die rechte Raumnahme auch vor dem Westen keinen Halt macht. Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert. Aber manchmal frage ich mich, ob der Westen eigentlich weiß, was im Westen passiert.“
Jakob Springfeld

verantwortung

Jede unserer Veranstaltungen ist eine öffentliche Demonstration. Jeder Besuch ist ein Statement für die Demokratie. Jeder geteilte Inhalt setzt ein Zeichen und jeder Bericht dokumentiert, wie viele Menschen die rechtsradikalen Pläne als ernsthafte Gefahr begreifen.

Wir nehmen die demokratischen Parteien in die Pflicht. Ihre Verantwortung ist es, die Brandmauer gegen die rechtsextreme AfD aufrechtzuerhalten und alle Mittel der wehrhaften Demokratie gegen die AfD und ihre Vorfeldorganisationen einzusetzen. Parteitaktisches Kalkül darf keine Rolle spielen.

unterstützung

So könnt ihr die Kampagne defend democracy! unterstützen:

Kommt zu unseren Veranstaltungen! Jeder Besuch ist eine Demonstration. Jeder Besuch ist ein Statement für die Demokratie.

Wer nicht dabei sein kann: Gebt die Termine an eure Freund:innen weiter und seht euch nach den Veranstaltungen die Videoaufzeichnungen an!

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